A few days have passed since tenor Piotr Beczała debuted in the role of Cavaradossi in the well-known Puccini’s opera “Tosca” and the words of recognition are still flowing in.

It was without a doubt a very successful debut. On the 7th of February Piotr Beczała sang on the stage of the Vienna State Opera together with Sondra Radvanovsky and Thomas Hampson in the well-prepared and appreciated production of Margarethe Wallmann, conducted by Marco Armiliato.

What an amazing evening! I would like to thank the wonderful Viennese audience for the warm welcome and ovations! You make me feel happy and fulfilled! – the artist wrote on his social media profiles the next day.

Three days later, during the second performance of Tosca, the audience was so delighted with Piotr’s singing that the evening at the Vienna Opera ended with an encore. The artist, warmly applauded by the audience, once again sang the aria “E lucevan le stelle”.

The next performances of Tosca are scheduled on the 14th and 17th of February, and since the Sunday’s performance will be live streamed on staatsoperlive.com, the audiences around the world will get a chance to watch the opera live from Vienna. The stream will start at 7 p.m. local time.

The press reviews:

“Piotr Beczala, genial als Lohengrin, aber auch ein großer Gestalter im italienischen Repertoire, sang erstmals in seiner Traumkarriere die Partie des Cavaradossi in „Tosca“. Schon das „Recondita armonia“ war zutiefst berührend und mit viel Italianità versehen, die „Vittoria“-Rufe gerieten mächtig, das „Lucevan le stelle“ sang der Tenor so schön und intensiv, ausdrucksstark und sicher in der Höhe, dass das Publikum minutenlang jubelte. Ein tolles Rollendebüt eines tollen Sängers.”

Kurier.at

“Ende: 21.45 Uhr”, hieß es auf dem Abendzettel. Das war spätestens dann zu vergessen, als Piotr Beczała die Bravour-Arie “E lucevan le stelle” gesungen hatte. Was folgte, war ein Perpetuum mobile in Applausform (…) Gewiss: Piotr Beczała ist ein Weltstar, sein bloßes Erscheinen zieht Begeisterung nach sich. Der polnische Parade-Tenor genießt diesen Status jedoch nicht von ungefähr. Können, Charisma, aber auch Köpfchen haben ihn an die Spitze geführt. Diese Tugenden brachten ihm nun einen weiteren Triumph ein: Sein Weltdebüt als Cavaradossi überzeugte nicht nur durch gewohnte Strahlkraft. Der 52-Jährige hat wohl auch an der vokalen Linienführung gearbeitet. Kleine Schluchzer, Schleifer? Darf es bei Beczała auch geben, sie setzen der Heldenrolle ein i-Tüpfelchen an Inbrunst auf. Schlampigkeiten gestattet sich dieser Cavaradossi aber nicht: Was Puccinis Leinwandkünstler hier singt, ist mit sensiblem und sicherem Strich in den Äther gemalt. Vor allem im dramatischen Augenblick leistet Beczała Stupendes: Die Innenspannung seiner Phrasen bringt Klangschönheit und Dringlichkeit zur Deckungsgleichheit; die “Vittoria”-Rufe dieses Tosca-Liebhabers suchen ihresgleichen, während er das Kinn kühn dem Kontrahenten entgegenreckt.”

Wiener Zeitung

“Dank Piotr Beczała als Cavaradossi ein glanzvoller Abend :Als Mario Cavaradossi kam er nach dem Welthit E lucevan le stelle auf schöne zweieinhalb Minuten Applaus – und dies zurecht: Der Tenor zeigte bei den emphatischen Linien Gefühl für Legatokultur. Die Seele singt Zugleich verschmolzen bei Spitzentönen Vitalität, Klang, Klarheit und kleine, in Glissandi eingebaute Schluchzer zum tönenden Seelenporträt.”

Der Standard

“Beczala singt die Nummer mit stabiler, hingebungsvoller Wärme, die auch in den verzweifelten Höhen des Lebensabschieds nicht Boden- und Körperhaftung verliert und Pathos sparsam dosiert. Sicher überstrahlend – und den ersten Szenenapplaus schon nach wenigen Minuten kassierend – gestaltet er aber nicht nur den finalen Schuss ins Arientor, sondern die gesamte Partie.”

Kleine Zeitung

“Puccinis „ Tosca“als packendes Künstlerdrama in der Staatsoper. Piotr Beczała wurde für seinen allerersten Cavaradossi vom Publikum begeistert gefeiert.(…)Mit Piotr Beczała hat „ Tosca“einen Großen an der Tenorspitze. Er wagte sich an den Cavaradossi und siegte. Ein so strahlend wie prachtvolles „ Vittoria“im 2. Akt, als er von Napoleons Niederlage erfährt, hört man nicht oft. Nach „ E lucevan le stelle“, hinreißend von der Klarinette begleitet, wollte das Publikum kaum mehr seine Freude über diesen gefühlvoll phrasierenden Tenor mit süffig schöner Stimme zügeln.”

Kronen Zeitung

“Intelligent und behutsam baute Piotr Beczala seine bisherige internationale Karriere auf und ist weltweit ein gefragter Tenor sowohl im lyrischen aber auch schon im dramatischen Fach. Seine sichere Höhen, sein slawischer Schmelz aber auch seine breite kraftvoll unterlegte Mittellage und wohl intonierte Tiefe lassen wenig Wünsche offen. Wohl hält er seine Reserven an diesem Abend bis zum grossen Auftritt im dritten Akt mit der grossen Arie “E lucevan le stelle” zurück, lässt aber bereits seine Victoria Rufe mächtig voller Inbrunst in das ausverkaufte Haus strömen.”

Opera Online

Opera Slovakia

 

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