The Wagner Festival has begun, and the opening night was dominated by all shades of blue. The audience at the Bayreuth Festspielhaus awarded the cast of the new production of the Logengrin with a big round of applause.

Today I am satisfied, happy and grateful!!! Congratulations to all my colleagues from the stage and behind the stage!!! Thank you to the great audience in Bayreuth!!! From the bottom of my heart, I thank my faithful fans for the energy they share with me so generously! I feel amazing – Piotr wrote on his social media profiles the next day after his successful debut in Bayeruth.

Opera lovers had the chance to watch the opening performance of the Lohengrin not only live in the Bayeruth, but also as a broadcast in over 130 cinemas and the feedback was amazing. Piotr received a standing ovation after the performance and hundreds of congratulations from fans around the world.

The attention of many was focused on Piotr’s performance, especially since he only had 3 weeks to prepare after he agreed to take over the leading role. And judging by the reviews, it seems that he pass this exam with flying colours.

The next performance of the Logengrin will take place on 29th of July with three more shows scheduled for 2nd, 6th and 10th of August.

The press reviews:

„Noch größere gelingen Piotr Beczala. Seit seinem ersten Dresdner Lohengrin vor zwei Jahren singt er freier, selbstbewusster. Vieles, Kostbares kommt bei ihm zusammen. Die Schönheit des Timbres, die Sicherheit in der Disposition, die Textklarheit, die kleine Träne im Timbre, die organische Weitung seiner lyrischen Stimme, der hinreißende Schuss Lehár, der Wagner so guttut, vor allem eine Detailarbeit, die nichts ausstellt: Wenn Beczala singt, dann ist dies entwaffnend natürlich. Und am Ende, bei einer Gralserzählung, die man so schnell nicht vergessen wird, schafft dieser Tenor es tatsächlich, den musikalischen Glanz dieser Minuten zu verbinden mit der großen Verzweiflung, der wachsenden Frustration eines an der Liebe scheiternden Helden. Wenn diese Inszenierung ungewollt anknüpft ans Theater der Sechzigerjahre, so tut es Beczala auf seine Weise: Es sind die größten Lohengrin-Sänger, die hier ihren Nachfolger gefunden haben.”
Merkur.de

„Lohengrin in Bayreuth: Wunderbar dirigiert ihn Christian Thielemann, besser als Piotr Beczała kann man ihn nicht singen (…) Haben wir jemand Wichtigen vergessen? In der Tat. Piotr Beczała, eingesprungen für den aufgrund von Problemen mit der deutschen Sprache und manch anderem verhinderten Roberto Alagna. Besser kann man die Titelpartie wohl kaum verkörpern. Sagen wir es deutlich: Auch Jonas Kaufmann nicht. Dank Beczała hört man keinerlei Gaumiges, kein überkandideltes Heldenschluchzen, sondern eine bis in feinste Nuancen gestaltete Interpretation. Herrlich die Gralserzählung, eindringlich die Warnungen vor all zu neugierigen Fragen, alles ist schlicht grandios!
Salzburger Nachrichten

„Der erst vor wenigen Wochen eingesprungene Beczala singt so, dass allein der Gedanke, für den Lohengrin sei ein anderer vorgesehen, seltsam und falsch wirkt. Gerade für diese Inszenierung ist der Pole die perfekte Wahl (…) Der Lohengrin hier ist ein Schnösel, den gibt der Beczala mit großer Lust und echt überzeugend mit seinem „Italienischen“ (Verzeihung, aber so schnappte ich es in der Pause auf).”
DIE WELT

„Thielemann triumphierte, und mit ihm Piotr Beczala in der Titelrolle mit einem so standhaften wie geradezu belcantistisch geführten Heldentenor. So präsent, so extrovertiert-stark, so südlich angehaucht hat man das selten gehört. Im Nachhinein stellt sich die Frage, wieso Beczala erst nur zweite Wahl war.”
Augsburger Allgemeine

„Auch mit dem polnischen Tenor Piotr Beczala hat er schon einen “Lohengrin” präsentiert, allerdings bei seiner Chefposition an der Dresdner Semperoper. Beczalas elegante Höhen liefern eine schwerelosen, traumhaft eindringlichen Schwanenritter, der sowohl in den intensiven Elsa-Duetten wie auch in den Massenszenen triumphiert.”
Der Spiegel

„Da gab es bei der Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele auch einiges zu bestaunen. Allen voran Piotr Beczała als Titelheld. Lohengrin ist ein barmherziger Bruder, der Gesandte einer allmächtigen Hilfsorganisation, die ihre Emissäre mit Zauberkräften ausstattet. So einer muss ein Strahlemann sein. Diesen Typus vertritt Piotr Beczała perfekt, vom Aussehen her wie von der Stimme. Er singt wie ein italienischer Tenor. Voller Sehnsucht, warm im Stimmklang. Nie leiert er die Melodien aus. Er singt elegant, leistet sich nie Schluchzer, ist dennoch immer Seele und Gefühl.”
Suddeutsche Zeitung

„Piotr Beczala dagegen, der die Titelpartie kurzfristig von Roberto Alagna übernommen hat, wirbt mit weichem Tenor um das Vertrauen, das er für seine Mission braucht, umgarnt Elsa mit einschmeichelnden Tönen, eleganter Phrasierung, ja geradezu belcantistischer Klangschönheit. Hier steht einer, der es richtig machen will und der doch an der Gesellschaft scheitert, deren Repräsentant er ist. Im Finalbild, bei der Gralserzählung, wenn Lohengrin endlich von sich und dem „fernen Land, unnahbar euren Schritten“ berichtet, wird bei Beczala keine Wut zu hören sein, sondern ehrliche Trauer.”
Der Tagesspiegel

„Allen voran ist da Piotr Beczala. Er entwickelt die Titelpartie von der lyrischen Seite aus, leiht keinem kraftmeiernden Erlöser seine traumschöne Stimme und vorbildliche Artikulation, sondern einem Suchenden. Folglich ist er am besten im Brautgemach und bei der an der Grenze zur Stille beginnenden, atemberaubenden Gralserzählung.”
Neue Presse

„Piotr Beczala’s Lohengrin is refined, elegant, and beautiful.”
The Financial Times

“Piotr Beczala feiert einen Triumph – und versöhnt Gegensätze. Seine Stimme verbindet auf einzigartige Weise Leichtigkeit mit Kraft. Sein Tenor strahlt hell – und klingt doch körperhaft, warm und natürlich. Und seine Phrasierung kombiniert italienische Kantabilität mit einem phantastisch textverständlichen Deutsch. Beczalas Kraftreserven sind nicht unerschöpflich, aber wie menschlich und berührend gestaltet er das Scheitern dieses strahlenden Ritters!”
BR-Klassik

„Piotr Beczała ist ein lyrischer Schwanenritter mit viel Legato, heller Stimme, ganz ohne baritonales Timbre und Heldentenormetall. Beczała startet vorsichtig, fast sachlich, im 1. Akt bleibt die vokale Physiognomie blass. Doch Beczała, der im 2. Akt in Brustpanzer und Halskrause ein tiefsinnig-schräges Bild des Gralsritters abgibt, steigert sich, reißt im dritten Akt hin. Das anfängliche Befremden über einen Tenor, der mit weicher Artikulation, überraschend wenig Konsonantengebrauch, also ohne heldische Deklamation singt, löst sich zusehends in eitel Tenor-Sonnenschein auf. Piotr Beczała ist ein Belcanto-Ritter von Gnaden, singt mit viel Gefühl und hervorragender Textverständlichkeit.”
Opern- & Konzertkritik Berlin

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